Performance von Koho-Mori-Newton anlässlich seiner Ausstellung bei General Public. Im Anschluß Musik von DJ Hito.
// Datum: 26. Mai 2007
// Zeit: 20h
Neben Zeichnungen, Malerei, Objekten und Installationen spielt Koho-Mori-Newton seit vielen Jahren improvisierte Nosie- und Sound-Performances. Seit 1984 ist der Mitglied der Improvisations-Formation Just Music (zusammen mit Ulrike Helmholz, Pit Schmidt und Ralf Meinz). In den letzten Jahren arbeitete er öfter mit seiner Frau, der amerikanischen Experimental-Vokalistin Lauren Newton, zusammen. Meist ist sein Instrument eine mit Tonabnehmern bestückte, um seinen Körper gebundene und durch den Raum verspannte Klavierseite. Mit vollem Körpereinsatz, Stöcken, Spachteln, diversen Gegenständen sowie Effektgeräten erzeugt er so kraftvolle Geräusche, Klänge und Drones, die sich zu dichten Noisetexturen aufschichten. Oft kontrastiert Koho-Mori-Newton seine Performances mit minimalistischen Videoarbeiten, in denen er beispielsweise die Schaltkreise eines laufenden Radios mit Schraubenziehern manipuliert, seine Mutter heimlich dabei aufzeichnet, wie sie im Spiegel von Videokamera und Monitor mittels Grimassen die ihr unbekannten Apparaturen erkundet, oder in langen Meditationen das Wellenspiel vor der Steinküste Oregons oder das Abmähen eines Getreidefeldes beobachtet.
Für seine Performance bei General Public, "Eight Days After", wird Koho-Mori-Newton während seines Aufenthaltes in Berlin ein Videotagebuch führen, das ihm während seiner Performance als Hintergrund, Gegenstück und Partner seiner Sound-Improvisation dient.
Dazu installieren Cocolo ihre mobile japanische Nudelsuppen-Küche und DJ Hito dreht die Plattenteller.
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