GINA ist ein Künstlermagazin. Sie erscheint seit 2007 jährlich und mit der nun fünften Ausgabe zum letzten mal. Sie begann mit dem Vorhaben, ein Magazin auf die Beine zu stellen, das sich, so günstig wie möglich produziert, medial beschränkt, um technisch einen klaren und einfachen Rahmen zu bieten. So entstand GINA als PDF, das einmal gestaltet auch so bleibt, runtergeladen, bzw. weiterverschickt werden kann. Da sich GINA unter anderem als eigene Form der Poesie versteht, welche sich nur in der unmittelbaren Rezeption vermitteln kann, empfiehlt sich hier die Vermeidung inhaltlicher Darstellung oder Interpretation, mit der freundlichen Einladung zur Lektüre des Hefts.
Es gibt in jeder Ausgabe Bildbeiträge von Künstlerinnen und Künstlern. Dabei handelt es sich um Erstveröffentlichungen, die zum Teil speziell für die jeweilige Ausgabe entstanden. Hinzu kommen Beiträge des Herausgebers Peter Jap Lim und zwei festen Partnern Magazins: Der Künstler Sascha Hahn, mit Text- und Bildbeiträgen und die Kunsthistorikerin und Buchautorin Ursula Panhans-Bühler, mit Interviews und einem Fortsetzungsroman – Auszüge aus ihren Buch Gegeben sei: die Gabe – eine (um doch noch einen inhaltlichen Hinweis zu geben) zum Teil phantastische Tour um das Thema Duchamp und die vierte Dimension.
Mit dieser fünften Ausgabe ist der GINA-Zyklus nun abgeschlossen. Hierin finden sich ein Gespräch zwischen Ursula Panhans-Bühler und Peter Jap Lim, zudem Bildbeiträge von Marieta Chirulescu, Ann-Kristin Hamm, Sascha Hahn, Henning Moser und Miriam De Jesus Pecas. Diese und die vorherigen Ausgaben stehen unter folgendem Link zum Download bereit: http://japlim.de/I/GINA.html (GINA 5 ab dem Release-Termin am 8. Dezember 2011)
Zum Finale präsentiert GINA am 8. Dezember ab 20 h die Künstlerinnen und Künstlern der letzten Ausgabe mit einer Abendausstellung bei general public. Gezeigt werden die (zum Teil veränderten) Bildmaterialen in Kombination mit den Texten der Ausgabe. GINA wird somit abschließend einen Abend lang analog und begehbar.